db4objects, Hersteller der fuehrenden Opensource Objektdatenbank, hat heute die Verfuegbarkeit von db4o Version 5.0 fuer Java und .NET bekannt gegeben. Version 5.0 fuehrt "Native Queries" ein, die eine Abfrage der Datenbank direkt in der Semantik der Programmiersprache ermoeglichen, was die Entwickler von der Notwendigkeit befreit, ein zusaetzliches Nischen-API wie z.B. JDO, OQL oder SODA zu lernen und so einen ganz neuen Level fuer Entwicklerproduktivitaet beim Schreiben wahrhaft objekt-orientierter Softwareanwendungen erzielt.
Native Queries (NQ) reflektieren den derzeitigen Industrietrend, Datenbankzugriff als einen nativen Teil der objekt-orientierten Anwendung zu konstruieren, anstelle nicht-nativen, d.h. string-basierenden Zugriff zu verwenden. Das beendet eine 15 Jahre andauernde Debatte ueber die Frage, welches zusaetzliche API fuer objekt-orientierte Abfragen verwendet werden soll. NQ nutzen einfach den existierenden, weit-adoptierten Standard der Programmiersprache selbst, um diesen Zugriff herzustellen.
Als der erste Hersteller, der dieses einfache aber zeitenwendende Konzept einsetzt, unterstreicht db4objects seine Fuehrerschaft in der Bereitstellung der nativsten, objekt-orientierten Persistenzloesung, die derzeit am Markt erhaeltlich ist. Native Queries basieren auf Safe Queries, wie sie von Prof. William Cook auf der 27. International Conference on Software Engineering (ICSE) im Mai 2005 in den USA vorgestellt wurden.
"Mit Version 5 treibt db4objects die bruchlose objekt-orientierte Entwicklungserfahrung noch weiter als bisher", sagt Stephen O'Grady, ein Senior Analyst bei der US-amerikanischen Firma Redmonk. "Wenn Entwickler nicht mehr gezwungen werden, staendig zwischen der objekt-orientierten Programmiersprache und der Datenbanksprache ihrer Wahl hin und her zu wechseln, werden sie sicher viel produktiver sein. Deshalb arbeiten derzeit mehrere Hersteller daran, allen voran Microsoft mit LINQ, die Schranken zwischen nicht-nativen APIs und der Programmiersprache niederzureissen, in dem sie die Abfrage direkt durch die native Programmiersprache ermoeglichen - ein Ansatz der populaer werden duerfte unter OO Entwicklern."
Native Queries in db4o Version 5 druecken Datenbankabfragen in nativer Semantik der Programmiersprache, z.B. in Java, C#, oder VB.NET, aus. Das macht Entwicklung deutlich produktiver als bei der Verwendung von bestehenden, string-basierenden APIs (wie z.B. SQL, JDO, OQL), weil Entwickler einen 100% typensicheren, 100% refakturierbaren und 100% objektorientierten Datenbankzugriff haben.
"Unsere neue Version von db4o ist optimiert fuer Entwicklerproduktivitaet und Kompatibilitaet mit bestehenden Plattformen", sagt Christof Wittig, CEO von db4objects. "Nachdem sich Firmen fuer eine objektorientierte Plattform wie Java oder .NET entschieden haben, ist es nur ein logischer Schritt, auch eine objekt-orientierte Persistenzloesung zu waehlen - vor allem, wenn es sich um verteilte, Zero-administrations-Umgebungen handelt, wo relationale Datenbanktechnologie an ihre Grenzen stoesst. db4o is vollstaendig kompatibel mit - und die weltweit einzige native OO Datenbank fuer beide - Java und .NET."